Silvester Kurztrip durch drei Städte: ein Wochenende, ein Handgepäck
Der Railjet nach Prag fährt am 1. Januar um kurz nach sieben. Am Morgen nach der Silvesternacht. Wer sich das ausdenkt, hat entweder einen Plan oder zu wenig geschlafen.
Der Railjet nach Prag fährt am 1. Januar um kurz nach sieben. Am Morgen nach der Silvesternacht. Wer sich das ausdenkt, hat entweder einen Plan oder zu wenig geschlafen.
Das Ladekabel lag noch auf dem Bett, da war der Koffer schon zu. Und genau in dem Moment hat's klick gemacht: Bei einem Digital Detox Urlaub packst du nicht nur das Handy weg. Du packst alles weg, was sonst am Handy dranhängt. Kein Netzteil, kein zweites Kabel, keine Powerbank, kein Adapter für...
Ich stand am Gate, eine 1,5-Liter-Flasche Wasser seitlich im Rucksack, und war mir absolut sicher, dass das jetzt so geht. CT-Scanner am Flughafen, Flüssigkeiten bis 2 Liter erlaubt, das hatte ich zwei Wochen vorher gelesen. Beim ersten Sicherheitscheck stimmte das auch. Zwei Stunden später, beim...
Achtzehn Liter. Mehr ist rechnerisch nicht drin, wenn eine Tasche exakt 40x30x15 cm misst, und genau dieses Maß ist im günstigsten Lufthansa-Tarif auf Kurz- und Mittelstrecke das einzige kostenlose Gepäckstück. 40x30x15 Handgepäck heißt in der Praxis also: eine Tasche, unter den Vordersitz, fertig.
Meine Freundin Lena stand letzten Juni 38 Minuten am Gepäckband in Split. Ich saß da schon am Hafen und hab meinen ersten Kaffee getrunken. Der Unterschied? Sie hatte einen 23-Kilo-Koffer aufgegeben. Ich hatte alles in einem Handgepäck-Rucksack. 10 Kleidungsstücke für 14 Tage Kroatien.
Im Juli 2025 hab ich in Frankfurt zum letzten Mal einen Koffer aufs Band gestellt. Zwölf Flüge später, ein Jahr rum, sechs Länder, und immer noch derselbe Kabinentrolley.
Das Gepäckband in Palma drehte sich noch. Nur eben leer. Ich stand da, halb elf abends, die Condor-Maschine aus Frankfurt war schon vor einer Stunde gelandet, und um mich herum lösten sich die letzten Mitreisenden mit ihren Koffern in Richtung Ausgang auf. Mein Koffer nicht angekommen auf...
Frankfurt, Terminal 2. Ein Partner steht am Check-in-Schalter und versucht, den 28-Kilo-Koffer auf die Waage zu heben – mit Hüftproblemen keine leichte Übung. Ein Bild, das viele Paare mit Gelenkbeschwerden nur zu gut kennen.
Gate in Düsseldorf, Ryanair-Flug nach Split, 6:20 Uhr morgens. Auf der einen Seite ein Twentysomething mit einem Rucksack so groß wie er selbst. Auf der anderen Seite jemand Mitte 40 mit einem 40-Liter-Rucksack als Handgepäck. Der Blick, den es dafür gibt, sagt: für verrückt gehalten.
Ein Smart Koffer kostet schnell 300 bis 400 Euro. GPS-Tracking, USB-Ladeport, eigene App, das ganze Programm. Klingt nach der Lösung für jedes Gepäck-Problem. Ob sich das nach ein paar Monaten Alltag wirklich noch so anfühlt, ist eine andere Frage.
4 Milliarden Euro. 10 Jahre Bauzeit. Und dann steht man morgens um kurz nach zehn vor einer Glasfassade, die locker 18 Meter in die Höhe geht, umringt von Tausenden Besuchern mit dem gleichen Blick – halb staunend, halb ungläubig. Das ist Terminal 3 am Frankfurter Flughafen, wie es sich am...
Ein typisches Szenario am Check-in-Schalter: Eine vierköpfige Familie steht mit nur einem Koffer und ein paar Rucksäcken an – zwei Erwachsene, zwei Kinder, zehn Tage Mallorca. Die Frau am Nachbartresen schaut rüber, als hätte die Familie ihr halbes Gepäck im Taxi vergessen. Ihr Blick sagt alles:...
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